Besuch bei den Schwestern der „Monastischen Ordensfamilie"

Kolpingsfamilie besucht Schwestern der „Monastischen Ordensfamilie der Aufnahme Mariens in den Himmel und des Heiligen Brunos“

Ein besonderes Erlebnis erfuhren die Mitglieder der Kolpingsfamilie Hessisch Lichtenau und ihre Gäste beim Besuch des Kloster Marienheide.

Schon die Anfahrt zum Kloster war ein Erlebnis, wenn man von Harmuthsachsen auf dem schmalen Weg durch Wald und Flur zum ehemaligen Gutshof Wollstein fährt. Bei der Ankunft im Kloster empfindet man eine eigenartige Stille. Der Besuch war so gelegt, dass man an der Vesper der Schwestern teilnehmen konnte. Besucher können nur auf die Empore gehen. Der eigentliche Kirchraum ist den Nonnen vorbehalten.
Eine besondere Gebetsatmosphäre ist der sphärische Gesang der Schwestern. Weihrauch, Gebete, Lesungen und das Evangelium sind weitere Schwerpunkte der Vesper. Durch weiße Gewänder mit spitzen Kapuzen werden die Schwestern fast vollständig eingehüllt.
Nach der Vesper trafen sich zwei Schwestern mit den Besuchern, um über ihren Orden zu informieren. Als Gründung des Ordens verstehen die Schwestern den 1. November 1950, den Tag der Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Ähnlich wie einst der Heilige Bruno, streben sie danach ganz in das innere Leben mit diesem Gott und seinem Wort einzutauchen. In ihrer Zelle isst, schläft, studiert und betet, ruht und arbeitet jede Schwester für sich, Tag für Tag. Nur an Sonntagen und besonderen Feiertagen essen sie zusammen und gehen spazieren. Ein besonderes Angebot machen die Schwestern allen Menschen, die sich bei ihnen melden, indem sie die Anliegen eines jeden in ihr Gebet mit aufnehmen. Zur Zeit sind 13 Schwestern aus unterschiedlichen Ländern im Kloster.
Vorstandsmitglied Manfred Kaib bedankte sich bei den Ordensfrauen, dass die Kolpingsfamilie Hessisch Lichtenau mit Ihren Gästen diesen Besuch durchführen konnte und überreichte eine Spende der Kolpingsfamilie.
Bilder: Rudolf Kionczyk

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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