Die Kolpingwallfahrt des Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel mit Bezirkspräses Pfr. Stefan Ott begann am Rasdorfer Anger unter dem Motto: " Wir bleiben da". In seiner Begrüßung hob Bezirkssprecher Günter Pilz die besondere Verantwortung der Kolpingsfamilie für die kirchliche Gemeinschaft mit einem Morgengebet hervor.
Mit der Trachtenkapelle Großentaft und den Bannerabordnungen der Kolpingsfamilien ging es singend und betend zum Gehilfersberg mit einer Statio am Bergkreuz. Mit Dankgebeten gedachte man der Natur und dem Leben in der Gemeinschaft und als Einzelner. In seiner Predigt deutete Bezirkspräses Ott das Leben der heiligen Hedwig und des Bonifatius sowie des seligen Adolph Kolping. Auch diese Bekenner zu Christus waren nicht immer zufrieden mit dem Wirken der Kirche und dennoch haben sie sich unermüdlich für die Verbreitung des Glaubens trotz mancher Widerstände eingesetzt. Insbesondere Adolph Kolping hatte ein unerschütterliches Gottvertrauen und nur so konnte er sein Werk für junge Menschen und Handwerksgesellen aufbauen, so der Bezirkspräses.
Auch in der heutigen Zeit sollten sich die Gläubigen bzw. die Kolpingsfamilien nicht vom Zeitgeist verleiten lassen und Glaubenszeugnis für Jesus Christus unter Beweis stellen. In Kirche und Gesellschaft habe es immer wieder Rückschläge durch Fehlverhalten gegeben und insbesondere die Heiligen kämpften für Jesus Christus. Daher ist auch das weltweite Engagement des Kolpingwerkes ein außergewöhnlich wichtiger Eckpfeiler für die Zukunft des Glaubens und der Kirche, betonte Bezirkspräses Ott. Zu einem gemeinschaftlichen Mittagessen trafen sich die Wallfahrer in der "Wallfahrer-Gaststätte" Stark in Rasdorf.